Pädagogische Konzeption für den Schulhort
der evangelischen Grundschule Frankfurt (Oder)

1. Allgemeines

Die Evangelische Grundschule Frankfurt (Oder) und das dazugehörige Horthaus „Jona“ sind konzeptionell eng miteinander verbunden. Als Grundlage hierfür dient das Schul- und Hortprogramm, welches beiden Einrichtungen zur Orientierung ihrer pädagogischen Arbeit dient. Der Träger dieser zwei Bildungseinrichtungen ist die Evangelische Schulstiftung in der EKBO. Eine deutlich erkennbare und intensive Verknüpfung von Schule und Hort ist durch die verlässliche Halbtagsgrundschule gegeben, in der das Lehrer und Hortteam, sowie das technische Personal sich gegenseitig unterstützen und eng zusammenarbeiten.
Die Evangelische Grundschule Frankfurt (Oder) ist für insgesamt 300 SchülerInnen in 6 Jahrgangsstufen mit je 18-25 Kindern ausgelegt. Im ergänzenden Hortbereich werden Kinder von der 1. bis 4. Jahrgangsstufe betreut. Für SchülerInnen der 5. und 6. Jahrgangsstufe besteht die Möglichkeit, durch Einwilligung des örtlichen Jugendamtes mit einem gültigen Rechtsanspruch den Hort weiterhin besuchen zu können. Der Hort hat eine Kapazität von 145 SchülerInnen. 

2. Unsere Einrichtung stellt sich vor

Unser Träger

Evangelische Schulstiftung in der EKBO
Georgenkirchstraße 69
10249 Berlin

Unsere christlichen Grundlagen

Das Horthaus “Jona” der Evangelischen Grundschule Frankfurt (Oder) setzt den christlichen Glauben als Fundament der täglichen Arbeit in den Vordergrund.
Jedes einzelne Kind ist ein Geschöpf aus Gottes Hand. In unserer täglichen Arbeit ist es uns wichtig, die christlichen Werte und Normen gemeinsam mit  allen SchülerInnen zu leben. Das Pflegen eines respektvollen Umgangs und die Achtung von jedem Einzelnen von  uns, sei es Kind oder Erwachsener, wollen wir täglich erfahren und auch ermöglichen.
Wir geben unseren SchülerInnen Vertrauen, Geborgenheit, Zuflucht und Schutz. Die biblischen Geschichten stehen dabei im Mittelpunkt dieser Arbeit.
An ihnen wird der alltägliche Dienst gemessen. Sie geben den Kindern Richtung und Ziel.
So nehmen das gemeinsame Gebet, das Singen, das Einüben von Stille und das Hören auf Gottes Wort einen wichtigen Platz ein.

Die Geschichte unserer Einrichtung

Am 01.09.2001 öffnete die Evangelische Grundschule Frankfurt (Oder) als einzügige  Grundschule ihre Pforten für die SchülerInnen in der Stadt Frankfurt (Oder). Der Träger dieser Schule war die Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt (Oder).
Die SchülerInnen wurden im Vormittagsbereich in der Turnhalle des Wichernheimes unterrichtet, im Nachmittagsbereich fand die Hortbetreuung in der evangelischen Kindertagesstätte Gertraud-Marien statt. Mit stetig steigenden Schülerzahlen zog die Evangelische Grundschule Frankfurt (Oder) in ein ehemaliges Schulgebäude in der Luisenstraße 25d ein, wo dann auch im Sommer 2002 der Hort seinen Platz erhielt. Durch die steigenden Anmeldungen für den Hort der Evangelischen Kirchengemeinde reichte die Platzkapazität im Schulgebäude nicht mehr aus und die Schule meldete Eigenbedarf an.  Mit Beginn des Schuljahres 2005 bezog eine Hortgruppe der 1. Klasse Räume der  neu gestalteten Kita Gertraud-Marien. Im Schuljahr 2006/2007 starteten die 1. Klassen   zum ersten Mal zweizügig. Der Hort  zog im August 2006 mit einem neuen Konzept in das Horthaus in der Bergstraße 123 ein. Dort war eine optimale Betreuung aller SchülerInnen möglich. Im Sommer 2007 wurde der Hort auf den Namen Horthaus  „Jona“ getauft. Der Name „Jona“ ist seitdem das Leitbild in unserer täglichen Arbeit. Die Evangelische Schulstiftung in der EKBO übernahm im August 2006 die Trägerschaft der Schule, im Jahr 2011 wurde der Hort in die gleiche Trägerschaft übernommen. Aber die verschiedenen Standorte erschwerten das Zusammenwachsen von Schule und Hort. 
Aufgrund dessen wurde im März 2015 mit einem Anbau an der Schule begonnen. Im November 2015 zog der Hort in die Luisenstraße um. Es entstanden nicht mur Unterrichtsräume und eine große Mensa. Auch ein Hortbereich wurde am Schulstandort errichtet.  Nun konnte die Vernetzung von Schule und Hort neu gedacht werden.

Unsere Lage und das Umfeld

Das Horthaus „Jona“ liegt zentral im Frankfurter Stadtteil Mitte und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß, mit dem Rad oder dem PKW sehr gut zu erreichen. 
Der nahe liegende Botanische Garten oder der Kleistpark können für Spazier- und Beobachtungsgänge, Erkundungstouren und für Spiel- und Freizeitangebote genutzt werden. 

Sozialraum

Unsere SchülerInnen der Schule und des Hortes kommen aus einem großen Einzugsgebiet. Neben den in der Oderstadt Frankfurt (Oder) lebenden Familien besuchen auch Kinder aus den angrenzenden Landkreisen Märkisch-Oderland und Oder-Spree sowie aus dem Nachbarland Polen unsere Einrichtung. Die Evangelische Grundschule Frankfurt (Oder) und das Horthaus "Jona" steht allen Kindern offen.

3. Rahmenbedingungen

Gesetzliche Grundlagen

Die Grundlage unseres pädagogischen Konzeptes ist die Orientierung am Erziehungs- und Bildungsauftrag allgemein. Eine gesetzliche Grundlage für unsere pädagogische Arbeit sind: 

SGB VIII
§1 Recht auf Erziehung, (Elternverantwortung, Jugendhilfe)
(1) Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.
§22a
Grundsätze der Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen (zusammengefasst):
(1) In Tageseinrichtungen soll die Entwicklung des Kindes gefördert werden. Die Fachkräfte sollen mit den Erziehungsberechtigten und den Schulen zum Wohl der Kinder zusammenarbeiten.
(2) Die Erziehungsberechtigten sind an den Entscheidungen in wesentlichen Angelegenheiten der Erziehung, Bildung und Betreuung zu beteiligen.
(3) Das Leistungsangebot soll sich pädagogisch und organisatorisch an den Bedürfnissen der Kinder und ihren Familien orientieren.

Weiterhin sind für uns verbindliche Grundlagen:

  • Das Kita Gesetz des Landes Brandenburg
  • Kinderschutz gemäß SGB VIII § 8a
  • Aufsichtspflicht gemäß § 1631 Abs. 1 BGB
  • Kirchliches Schulgesetz - KSchulG
  • Grundsätze der Förderung elementarer Bildung in Einrichtungen.
  • Richtlinien der Stadt Frankfurt (Oder)
  • UN Kinderrechtskonvention

Hier sollen für uns Erziehungs-, Bildungs-, Beratungs- und Versorgungsauftrag in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen, um eine ganzheitliche und umfassende Förderung aller SchülerInnen zu gewährleisten.

Die Aufnahme in den Hort

Die Aufnahme des Kindes im Horthaus Jona erfolgt durch ein Anmeldeformular. Diese werden durch die Hortleitung schriftlich bestätigt. Die Eltern schließen mit dem Träger der Einrichtung einen Betreuungsvertrag ab. Benötigen SchülerInnen eine erweiterte Hortbetreuung über 4 Stunden am Tag, so ist hierfür ein Antrag auf Rechtsanspruchsprüfung im zuständigen Jugendamt der jeweiligen Wohngemeinde zu stellen.
Besonderheit:
Für Kinder anderer Wohnortgemeinden außerhalb des Stadtgebietes Frankfurt (Oder) gilt folgende Regelung: 
Im zuständigen Jugendamt der Wohnortgemeinde muss eine Kostenübernahme- und ein Antrag auf Wunsch- und Wahlrecht sowie eine Rechtsanspruchsprüfung für die Unterbringung im Horthaus „Jona“ gestellt werden. 
Bei nicht vorgelegten Bescheiden vor Eintritt in den Hort, kann eine Betreuung der angemeldeten SchülerInnen nicht gewährleistet werden. 

Wichtig:
Jede Veränderung ist der Hortleitung unverzüglich mitzuteilen.

Die Räumlichkeiten und das Außengelände

Das Horthaus Jona befindet sich in den Räumen des Bestandsgebäudes und dem neuen Anbau. Die Betreuungsräume befinden sich im Sockelgeschoss und im Obergeschoss des Altbaus. Dort stehen Klassenräume für die Doppelnutzung zur Verfügung. Das Platzangebot beträgt insgesamt 497,79 qm.
Folgende Räume sind vorhanden:

  • 6 Bezugsgruppenräume, in diesen sind ein Kreativraum, ein Bewegungsraum, ein Früh- und Späthortraum sowie eine Lehrküche integriert
  • 4 Klassenräume für die Doppelnutzung
  • 1 Forscherraum
  • Zusätzlich steht den Kindern der großzügige Spielflur im Anbau zur Verfügung

Die einzelnen Bezugsbetreuungsräume der Jahrgangsstufen 1-6  sind funktional eingerichtet und innerhalb der Zeit der „offenen Türen“ für freie Aktivitäten nutzbar.
Ein naturnahes Außengelände, welches von den Kindern täglich genutzt wird und an das Schul- und Hortgebäude anschließt, beträgt ca. 2900 qm. Zu diesem gehört ein gekennzeichneter Fußballplatz, ein Spielplatz mit Kletter- und Schaukelmöglichkeiten und einem Sandbereich, mehrere Tischtennisplatten, ein Schulgarten und ein Amphitheater mit vielen Sitzmöglichkeiten. Ein Weidenpavillon dient als Rückzugsmöglichkeit für die SchülerInnen. 
Wir nutzen den nahe gelegenen Spiel- und Bolzplatz in der Bergstraße. Dieser eröffnet den SchülerInnen eine große Vielfalt von Erfahrungsmöglichkeiten mit allen Sinnen und trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei.

Die Gruppenstruktur

Die Klassenstufen 1 bis 3 werden jahrgangshomogen geführt und die Klassenstufen 4 bis 6 als eine Hortgruppe.
Durch eine gruppenübergreifende Arbeit werden den SchülerInnen Chancen ermöglicht, sich zurück zu ziehen. Den Überblick zu behalten, sich heimisch zu fühlen und einen engen Kontakt zu den SchülerInnen aus anderen Gruppen zu pflegen.
Das Arbeiten mit “offenen Türen”, das christliche, vertrauensvolle und offene Miteinander im Erzieherteam und die gemeinsame Verantwortung für alle SchülerInnen sind hierfür die Voraussetzung. Jedes Kind, jedes Elternteil und auch Angehörige haben über die gesamte Hortzeit einen festen Ansprechpartner.
Jeder Bezugserzieher arbeitet eng und konstruktiv mit der Klassenleitung seiner Klasse zusammen.

Das Team

Für die Betreuung der SchülerInnen sind in unserem Team 7 staatlich anerkannte ErzieherInnen verantwortlich. Dabei ist eine Mitarbeiterin in leitender Funktion tätig und eine Erzieherin arbeitet außerdem als ausgebildete Mediatorin. Als Unterstützung steht uns eine Musikpädagogin zur Seite. Zum technischen Personal zählt ein Hausmeister. Praktikanten aus den verschiedensten Bereichen haben bei uns die  Möglichkeit einen Einblick in den Beruf des Erziehers zu erhalten.
Sie erhalten eine fachliche Betreuung und können Erfahrung im pädagogischen Handlungsfeld sammeln.

Unsere Öffnungszeiten

Die Frühhortbetreuung findet in der Zeit von 6:00 Uhr - 7:15 Uhr statt. Die Nachmittagsbetreuung beginnt mit Unterrichtsende um 13:45 Uhr und endet Montag, Mittwoch und Freitag um 17:00 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag um 17:30 Uhr. In den Ferienzeiten findet die Hortbetreuung jeweils Montag bis Donnerstag von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr und Freitag bis 16:30 Uhr statt. 
Wir sind Dienstleister, somit gibt es bei uns keine langen Schließzeiten. Ausnahmen bilden die Tage zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel, der Tag nach Himmelfahrt sowie zwei SCHILF-Tage für das gesamte Schul- und Hortteam. Diese werden in der Schulkonferenz beschlossen.

Unsere Ferienbetreuung

In den Ferien bietet der Hort eine ganztägige Hortbetreuung an. Die Gestaltung der Ferien wird im Team beraten und vorrangig nach den Wünschen der Kinder geplant. Es werden verschiedene Aktivitäten innerhalb als auch außerhalb des Hortes durchgeführt. Die pädagogischen Fachkräfte achten hier besonders auf Ausgeglichenheit und Entspannung. 

Unser Tagesablauf

6:00 Uhr bis 7:15 Uhr Frühhort
11:20 Uhr bis 12:05 Uhr Mittagessen
ab 13:00 Uhr /13:45 Uhr Hausaufgabenbetreuung / Individuelle Lernzeit (ILZ)
13:45 Uhr bis 16:00 Uhr offene Ruhe-, Spiel-, Bastel- und Lernangebote im Haus, auf dem Schulhof oder den Spielplätzen in der näheren Umgebung
zusätzlich ab 13:45 Uhr Arbeitsgemeinschaften
16:00 Uhr bis 17:00 Uhr/17:30 Uhr Späthort

Mahlzeiten/Verpflegung

Über den gesamten Tag stehen den SchülerInnen Wasser sowie ungesüßter Tee zur Verfügung. 
Die Vesperversorgung erfolgt durch die Eltern. Die Vespermahlzeit nehmen wir gemeinsam in unserem Bezugsgruppenraum ein. Feste Rituale, wie Tischgebete oder Lieder gehören zu unserem Zusammenleben. 
Die SchülerInnen wählen ihren Sitzplatz jeden Tag neu aus, um so die Möglichkeit zu haben mit allen Schulkameraden ihrer Gruppe in Kontakt zu treten. Mit den SchülerInnen besprochene Tischregeln ermöglichen es, Tischgespräche über unterschiedliche Interessen oder Erlebnisse in einer ruhigen und gepflegten Atmosphäre zu führen. 

Die Hausaufgabenbetreuung

Im Horthaus “Jona” haben die SchülerInnen die Möglichkeit ihre Hausaufgaben unter Aufsicht und Anleitung zu erledigen. Wir geben ihnen Raum, Zeit und pädagogische Begleitung. Montags bis donnerstags erledigen die jüngeren SchülerInnen  in der Individuellen Lernzeit ihre Aufgaben. Die älteren SchülerInnen haben die Möglichkeit ihre Aufgaben während der Hortzeit zu erledigen. Die ErzieherInnen achten auf Vollständigkeit.
Der vorgegebene Zeitrahmen zur Erledigung der Aufgaben durch das Bildungsministerium Brandenburg wird von uns wie folgt eingehalten:

  • Klassenstufe 1 - 20 Minuten Arbeitszeit
  • Klassenstufe 2 - 30 Minuten Arbeitszeit
  • Klassenstufe 3 und 4 - 40 Minuten Arbeitszeit
  • Klassenstufen 5 und 6 nicht mehr als eine Stunde Arbeitszeit

Wenn einzelne SchülerInnen innerhalb dieser Zeit nicht fertig werden, wird dies im Hausaufgabenheft vermerkt. Die Eltern haben die Pflicht, regelmäßig Hausaufgaben als auch die Schulhefte zu kontrollieren. Die Gesamtverantwortung für eine optimale Entwicklung der Persönlichkeit liegt bei den Eltern.

Arbeitsgemeinschaften

Um die elementaren Bildungsbereiche, die ganzheitliche Entwicklung und die eigenen Interessen der Schülerinnen und Schüler auch am Nachmittag weiterentwickeln zu können, bietet unsere Schule und der Hort eine Vielfalt von Arbeitsgemeinschaften an.
Zur Teilnahme an den Arbeitsgemeinschaften können sich die SchülerInnen halbjährlich entscheiden. Folgende Arbeitsgemeinschaften bieten Schule und Hort an:
Töpfern, Schwimmen, Englisch, Polnisch, Handarbeit, Christenlehre, Flötenunterricht, Handball, Sport, Kurrende, Schach, Streitschlichter und Singschule.
Bei der Angebotsvielfalt richten wir unser Augenmerk auf die Neigungen unserer SchülerInnen.
Unsere Angebote können halbjährlich variieren.

 

 

 

4. Blickpunkt Kinder

Die Grundsätze der elementaren Bildung in Verbindung mit unseren Zielen

Unser Horthaus „Jona“ arbeitet nach den Grundsätzen der elementaren Bildung. Uns ist es wichtig jedem Kind eine Chancengleichheit zu gewährleisten. Die Bildungsmöglichkeiten eröffnen sich oftmals im Hort und aus diesem Grund ist es für uns verbindlich, den gesetzlichen Auftrag zu erfüllen. Wir unterstützen die kindliche Neugier und bieten vielfältige Bildungsmöglichkeiten in den einzelnen Bereichen an.

Körper, Bewegung und Gesundheit

Nach einem Schultag an unserer Schule benötigen die SchülerInnen eine Zeit der Bewegung und Entspannung. Großen Raum nimmt bei uns der tägliche Aufenthalt an der frischen Luft ein, weil er den Kindern viel Spaß und Freude bringt und er stärkt das Immunsystem. Nach Beendigung der Hausaufgaben besteht für alle Kinder die Möglichkeit, an der frischen Luft zu spielen oder sich sportlich zu betätigen. Im Horthaus „Jona“ gibt es viele kleine Funktionsecken, wo sich die Kinder zurückziehen können, sei es zum Entspannen, Lesen, Musik hören oder Erzählen. In den Ferien bieten wir verschiedene Bewegungsangebote an, zum Beispiel Besuche im Schwimmbad, Spaziergänge, Bowling oder Ausflüge in den Kletterwald.
Des Weiteren gibt es Arbeitsgemeinschaften wie zum Beispiel Handball und andere Sportarten Sport,  die von den SchülerInnen genutzt werden. 

Sprache, Kommunikation und Schriftkultur

Die Sprache ist ein wichtiges Ausdrucksmittel des Menschen. Wir ermutigen die SchülerInnen im Hort ihre Wünsche sprachlich zu formulieren. Die ErzieherInnen unserer Einrichtung sind hierfür die Vorbilder. Die Bildung der Kinder ist eng mit der Sprache verbunden. Das Reden, Äußern von Wünschen sowie Zuhören ermöglicht den SchülerInnen aktiv ihren Hortalltag mitzugestalten und zu verändern. Das Einhalten verschiedener Gesprächsregeln ist für uns besonders wichtig. Dabei stehen Zuhören, Ausreden lassen und Nachfrage im Mittelpunkt. Nur so gelingen eine gute Kommunikation und eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Alle Räume im Hort sind mit Büchern  und Spielen, die die Sprachentwicklung unterstützen, ausgestattet. 
In der Verkleidungsecke können die Kinder alltägliche Situationen aus ihrem nahen Lebensumfeld nachspielen und verarbeiten.
Eine Streitschlichter AG hat einen festen Platz in unserem Hort. Hier lernen die Kinder verschiedene Methoden der Kommunikation kennen und erfahren viel über die Bedeutung der Kommunikation bei Konflikten.

Darstellen und Gestalten

Dieser Bildungsbereich entspricht einem Grundbedürfnis des Menschen und ist seit Urzeit ein Ausdrucksmittel. Das Gestalten von Bildern hat mit Wahrnehmung zu tun, mit Verarbeiten von Reizen, mit Gefühlen und Körperempfindungen. Hier werden Gefühle sichtbar, die nicht in Worte auszudrücken sind. Dieser Bildungsbereich ist nicht von anderen zu trennen, d.h. „Körperkoordination macht Zeichenbewegung möglich, Wahrnehmung von Reizen ist Anlass für Handlungen, Gestaltungsprozesse mit Materialien werden mit Worten auch abstrakt fassbar“. Dies bietet eine besondere Chance für benachteiligte SchülerInnen. Alle kreativen Tätigkeiten sind eng mit dem Verstehen der Welt verbunden. Kinder beschreiten dazu eigene Wege und greifen zu den unterschiedlichsten Mitteln. 
Die SchülerInnen aus unserer Einrichtung haben freien Zugang zu den verschiedenen Materialien. „Indem sie zeichnen, malen, collagieren, mit Ton und Knete, mit Wasser, Papier und Draht experimentieren, verarbeiten sie Erlebnisse und verleihen ihren Eindrücken bleibenden Ausdruck.“ Die Kinder können mit der Umwelt interagieren und beeinflussen, eine intensive Auseinandersetzung mit der Umwelt ist möglich sowie eine Bewältigung von Problemen.
Quelle: Grundsätze der Elementaren Bildung, Land Brandenburg

Mathematik und Naturwissenschaften

Die mathematische und naturwissenschaftliche Bildung entsteht durch die natürliche Neugier der Kinder, die Welt zu verstehen und nach Antworten zu suchen. Überall im Lebensumfeld begegnen den Kindern Zahlen, Mengen und natürliche Phänomene. Kinder im Grundschulalter können klassifizieren und vergleichen. Das heißt, die Kinder sammeln und sortieren nahezu alles nach unterschiedlichen Merkmalen. Durch den Vergleich und das Klassifizieren von Objekten ist es den Kindern möglich, Impulse und Dimensionen zu erfassen wie zum Beispiel größer, kleiner, länger und anderes.
Unsere Aufgabe ist es, mit Experimenten und Forschungsfragen gemeinsam die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge zu ergründen.
Seit Juni 2014 ist unsere Einrichtung ein „Haus der kleinen Forscher“. Mit Hilfe der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ haben wir die Möglichkeit, uns kontinuierlich fortzubilden, um das natürliche Interesse der Kinder zu begleiten.

  • die SchülerInnen experimentieren im freien Spiel mit unterschiedlichen Materialien
  • im Schulgarten und dem Außengelände haben die Kinder die Möglichkeit, verschiedene   Naturerfahrungen zu sammeln
  • in den Ferien gibt es verschiedene Angebote, wie zum Beispiel das Kochen und Backen, hierbei wird die Experimentierfreude angeregt sowie unterschiedliche mathematische Kompetenzen geübt
  • zur Verfügung steht ein extra eingerichteter Forscherraum, der im Vormittags- als auch im Nachmittagsbereich für Experimente genutzt wird
  • die Arbeitsgemeinschaft Schach regt zum logischen Denken an

Musik

 „ Wir wissen, dass eine tägliche Beschäftigung mit der Musik den Geist so erfrischt, dass er dann für alle anderen Gegenstände mehr Empfänglichkeit zeigt. „( Zoltan Kodaly)
In unserem Hort wird viel Musik gemacht, denn Musik macht Freude und wird für uns zum Erlebnis, wenn wir selbst musizieren. Dabei ist das Singen für uns besonders wichtig, denn Singen wirkt sich nicht nur positiv auf unser psychisches und physisches Wohlbefinden aus, sondern er öffnet unseren SchülerInnen die Möglichkeit, mit allen Sinnen zu lernen.ybr>Die SchülerInnen der ersten Klasse besuchen regelmäßig die „Singschule“. Hier lernen sie spielend ihre Stimme kennen. Durch kleine Übungen trainieren sie ihre Singstimme, machen erste Erfahrungen in Rhythmik und Improvisation und erleben Körper und Stimme als Einheit. Dabei fließen Elemente der Methode nach Justine Ward, wie zum Beispiel die Solmisation, ein. Lieder werden nach der „Drei–Sinnen-Methode“ gelernt und eine gesunde Atemtechnik wird geschult. Emotionalität, Teamgeist und praktisches Musizieren erfahren die SchülerInnen parallel zum Schulalltag.
Nach einem Jahr oder auch schon früher können sich dann die SchülerInnen für ein Weitersingen in der Kurrende entscheiden. Die Kurrende ist ein Angebot unserer Evangelischen Kirchengemeinde.
Instrumentalunterricht
Im Hort haben die SchülerInnen die Möglichkeit, das Spiel auf der Blockflöte zu lernen. Der wöchentliche Unterricht findet in kleinen Gruppen statt. Dabei ist es uns besonders wichtig, das gemeinsame Musizieren zu fördern. Auftritte im Gottesdienst oder in der Begegnungszeit stärken die Persönlichkeit, erhöhen die Motivation, und die SchülerInnen haben häufige Erfolgserlebnisse.
„Der Mensch ist ohne Musik nicht vollständig, sondern ein Fragment.“ (Zoltan Kodaly)

Soziales Leben

Ein wichtiger Lebensbereich ist neben der Familie für die SchülerInnen unser Hort. Dadurch haben die SchülerInnen die Möglichkeit soziale Beziehungen aufzubauen, Freundschaften zu knüpfen und Wertschätzung zu erleben. Dies ist wichtig für das Bilden der sozialen Kompetenzen wie zum Beispiel Toleranz, Konfliktfähigkeit, Kooperationsfähigkeit und das Übernehmen von Verantwortung. Wir nehmen die SchülerInnen in ihrer Individualität an, bestärken und unterstützen sie darin, ihre Vorstellungen, Wünsche, Gefühle und Bedürfnisse zu äußern. Um Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen, sensibilisieren wir die SchülerInnen in ihrer Wahrnehmung.  
Kirchliche und traditionelle Feste im Jahreskreis haben bei uns ihren festen Stellenwert und werden gemeinsam mit den SchülerInnen, einige mit der ganzen Familie oder mit der Gemeinde gefeiert.
Sie ermöglichen den SchülerInnen, vielfältige soziale Erfahrungen zu sammeln.

Unsere Feste im Kirchenjahr

  • Advent
  • Weihnachten
  • Ostern
  • Erntedankfest

Unsere traditionellen Feste

  • Geburtstag
  • Muttertag
  • Fasching
  • Sommerfest
  • Tag der offenen Tür

Ein weiterer wichtiger Punkt im Bereich „Soziales Leben“ ist die Konfliktbewältigung.
Im Hort gibt es immer wieder kleinere und größere Streitigkeiten. Auseinandersetzungen sind normal und selbstverständlich, bieten sie doch auch ein notwendiges Lernfeld für die SchülerInnen, eigene Wünsche zu formulieren, auch mal zurückzustecken oder sich selbst zu behaupten.
Das heißt für uns als ErzieherInnen:

  • Konflikte werden ernst genommen, nicht verharmlost, aber auch nicht  überbewertet
  • Konfliktlösungsstrategien der Kinder haben stets Vorrang
  • Kinder erhalten Anregungen und Hilfen, um Konflikte zu lösen
  • das Verhalten der Erzieherin dient stets als Modell von Konfliktlösungsstrategien

Es gibt die feste Regel: Konflikte werden stets gewaltfrei gelöst!
In sehr schwierigen Konfliktsituationen können die Kinder ausgebildete Streitschlichter engagieren, die ihnen bei der Problemlösung auf friedlichem Weg helfen oder sie nehmen Unterstützung einer Mediatorin in Anspruch.

Die Bedürfnisse des Hortkindes

Entsprechend des Alters und der Entwicklung der jeweiligen SchülerInnen haben sie das Bedürfnis nach Selbstständigkeit und Mitbestimmung. Sie sind fest in die Planung, Organisation und Umsetzung des Hortalltages integriert. Freiräume, eigene Interessen, Rückzugsmöglichkeiten, freies Spiel mit Freunden, Kreativität und Fantasie haben einen festen Platz im täglichen Miteinander. Das Spiel ist die Haupttätigkeit des Kindes und nimmt im Tagesablauf einen großen Raum ein. Spielen ist gleichzeitig lernen.  Das größte Bedürfnis von Hortkindern ist ihr Bewegungsdrang. Um diesen ausleben zu können, benötigen sie den Raum und die Möglichkeit diesen zu befriedigen. Für eine optimale Entwicklung und Ausbildung ihrer Selbstständigkeit müssen sie Grenzen austesten und erfahren. Nach einem anstrengenden Schultag haben die SchülerInnen die Möglichkeit, ihrem Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung selbstständig nachgehen zu können. 

Unser Selbstverständnis als Erzieher im Zusammenhang mit der Partizipation

Die Umsetzung der Grundsätze der elementaren Bildung hat für uns Priorität, die wir eng mit unseren Zielen verknüpfen. Um die Ziele mit den Grundsätzen der elementaren Bildung in Bezug auf unsere SchülerInnen umzusetzen, dienen uns Beobachtungen und Planungen als Grundlage und Hilfe. Dies heißt auch, dass wir für unsere Kinder eine entsprechende Umgebung geschaffen haben (Bewegungsraum, Außengelände etc.), die die Grundlage für die pädagogische Arbeit mit den SchülerInnen bilden. Dabei ist es für uns selbstverständlich, den Kindern aufmerksam, wertschätzend und auf „Augenhöhe“ entgegenzutreten. Dadurch bauen wir als ErzieherInnen eine vertrauensvolle Beziehung zwischen den SchülerInnen und dem Erwachsenen auf. Diese vertrauensvolle Beziehung benötigen die SchülerInnen zur Unterstützung und zur Orientierung im Alltag. 
Das macht sich gerade auch bei Auseinandersetzungen, die in einer Kindergruppe häufig vorkommen und die für das soziale Lernen unerlässlich sind, bemerkbar. Hier fungieren wir ErzieherInnen als wichtige Ansprech-und Vermittlungspartner. Wir wollen unseren SchülerInnen eine Atmosphäre der Geborgenheit und des Vertrauens geben, damit sich ihre Persönlichkeit entwickeln kann.
Das Setzen von Grenzen und Einhaltung von Regeln ist fester Bestandteil des Zusammenlebens.

Wir beobachten und dokumentieren

Die Beobachtung der Hortkinder ist die pädagogische Grundlage für die Arbeit mit den SchülerInnen, dient aber auch dem Austausch Lehrer-Erzieher-Eltern und bei Bedarf anderen externen Institutionen. Eine große Rolle spielen einerseits die Interessen und Themen der SchülerInnen, welche wahrgenommen und nach Möglichkeit aufgegriffen werden. Anderseits ist die Beobachtung notwendig, um Strukturen und Abläufe zu erkennen und diese an den Hortalltag anzupassen und die pädagogische Arbeit reflektieren und dokumentieren zu können. 

5. Zusammenarbeit mit den Eltern

Der Hort ist eine familienergänzende Einrichtung. Die Erziehung und Betreuung ihrer Kinder liegt vorrangig in der Hand der Eltern. Wir möchten sie durch unsere Fachkompetenz dabei unterstützen und bemühen uns gemeinsam mit ihnen um die Entwicklung und das Wohlbefinden der SchülerInnen. Jedes Kind kommt mit individuellen Vorerfahrungen aus der Familie in den Hort. Die Kinder verhalten sich in der Gruppe oft anders als in der Familie. In Elterngesprächen  kann die Erzieherin berichten, was sie täglich beobachtet. 

Für die Erzieherin ist dagegen wichtig:
Wie wird in der Familie mit verschiedenen Verhaltensweisen umgegangen? Wie ist die Lebenssituation zu Hause? So kann das Verhalten der SchülerInnen besser eigeschätzt und individuell auf die Bedürfnisse eingegangen werden. In der Vorbereitung und Durchführung von Aktivitäten sind wir auf die Hilfe und Mitarbeit sowie auf einen regen Austausch angewiesen. Es kommt den SchülerInnen zugute, sie fühlen sich bestätigt und sind stolz, wenn sich ihre Eltern beteiligen. Eine aktive Teilnahme der Eltern ist ausdrücklich erwünscht. In jedem Fall ist es eine Bereicherung für unsere Einrichtung, die Erfahrungen der Eltern und Großeltern zu nutzen. 

Elternarbeit findet in vielfältiger Weise statt:

  • Elterngespräche nach vorheriger Absprache, sowie „Tür-und Angelgespräche“
  • Elternbriefe
  • Aushänge im Haus zu aktuellen Themen, Veranstaltungen etc.
  • Gemeinsame Feste und Gottesdienste
  • Informationen zu Bildungs-,Freizeit-, und Kulturangebote

Die Bezugserzieherin einer Klasse nimmt bei Bedarf an den Elterngesprächen der Schule teil. Eltern erhalten die Möglichkeit, sich nach Absprache am Hortleben zu beteiligen. 

6. Arbeit im Team

Die Grundlage für die pädagogische Arbeit mit den Kindern bilden Offenheit, Kooperationsbereitschaft und das christliche Miteinander. Sie sind die Basis für eine gute Zusammenarbeit im Team und für eine erfolgreiche Eltern- und Öffentlichkeitsarbeit. Das Team aus ErzieherInnen, LehrerInnen und dem technischen Personal arbeiten gegenseitig unterstützend eng zusammen. Die Klassenlehrerin und Bezugserzieherin tauschen möglichst täglich wichtige Informationen aus, begleiten die SchülerInnen zu unterschiedlichsten Zeiten gemeinsam und ergänzen sich bei der Betreuung der SchülerInnen.
Die koordinierende Erzieherin nimmt an den Teamberatungen der Schule teil und trifft sich regelmäßig mit der Schulleitung zur Besprechung.  
Informationen über die Tagesordnung und die Ergebnisse dieser Beratungen teilt die koordinierende Erzieherin ihrem Team mit. Die Teamsitzungen der Erzieherinnen finden 14-tägig statt. Angebote zur Fortbildung sind verpflichtend und werden von den ErzieherInnen und LehrerInnen wahrgenommen.

7. Vernetzung unf Öffentlichkeitsarbeit

Unsere Zusammenarbeit mit der Evangelischen Grundschule Frankfurt (Oder)

Einen besonderen Stellenwert nimmt die enge und intensive Zusammenarbeit mit der Schule ein. Diese ist durch einen Kooperationsvertrag zwischen Schule und Hort geregelt. Die Konzepte beider Einrichtungen sind eigenständig und aufeinander abgestimmt.
Es findet ein täglicher Informationsaustausch statt. Aufgrund dieses gut funktionierenden Austausches kann das pädagogische Personal die erworbenen Erkenntnisse der Kinder auch im Nachmittagsbereich berücksichtigen. ErzieherInnen und LehrerInnen beteiligen sich an verschiedenen Veranstaltungen. Dazu gehören zum Beispiel Wandertage, Durchführung und Ausrichtung gemeinsamer Projekte, christlicher Feste, gemeinsame Elternabende oder Elterngespräche. Diese stehen im Zusammenhang mit der Auswertung gemeinsamer Beobachtungen, um hier eine optimale und einheitliche Förderung der SchülerInnen zu erreichen. Ab 01.08.2016 ist der Hortbereich im Rahmen des Kirchlichen Schulgesetzes in den Schulgremien mit Stimmrecht vertreten. Die koordinierende Erzieherin übernimmt im Rahmen ihrer übergeordneten Funktion pädagogische und verwaltungstechnische Aufgaben. Sie macht für das Team Entscheidungen transparent und nachvollziehbar. Die Vernetzung zwischen Schul- und Hortleitung findet in folgenden Bereichen statt:

  • tägliche Kurzabsprache
  • regelmäßige Gesprächstermine mit der Schulleitung
  • Teilnahme in verschiedenen Gremien
    (Schulkonferenz, Gesamtlehrerkonferenz und Gesamtelternkonferenz)
  • Teilnahme an Dienstberatungen der Lehrerkräfte
  • Teilnahme der Schulleitung an Dienstberatungen des Hortes

Öffentlichkeitsarbeit

Das Horthaus „Jona“ befindet sich in gleicher Trägerschaft und im gleichen Gebäude wie die Evangelische Grundschule Frankfurt (Oder). Aus diesem Grund erfolgt die Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam mit der Schule.
Informationen speziell vom Hort befinden sich in einem Schaukasten im Hortbereich. Unsere tägliche Arbeit mit deren Inhalten, Zielen und Methoden machen wir beispielsweise durch unsere Konzeption, Bilder und Fotos transparent.
Ein Stück Öffentlichkeit praktizieren wir durch die enge Zusammenarbeit mit den Eltern. Sie sind für uns wichtige Partner.
Formen unserer Öffentlichkeitsarbeit:

  • Homepage der Schule
  • Tag der offenen Tür
  • Benefizkonzert
  • Sommerfest
  • Gemeindebrief

Kooperationspartner

Das Horthaus „Jona“ arbeitet mit den unterschiedlichsten Kooperationspartnern zusammen, um den SchülerInnen ein breitgefächertes Bildungsangebot zu ermöglichen.
Kooperationspartner unserer Einrichtung sind:

  • Evangelische Grundschule Frankfurt (Oder)
  • Kirchengemeinde Frankfurt (Oder)
  • Förderverein der Evangelisch Grundschule Frankfurt (Oder)
  • Christlicher Verein Junger Menschen (CVJM)
  • andere Grundschulen der Stadt Frankfurt (Oder)
  • verschiedene Institutionen der Stadt Frankfurt (Oder)
  • Kindertagesstätten der Stadt Frankfurt (Oder)

8. Qualitätssicherung und Fortschreibung der Konzeption

Qualitätsentwicklung

Die Mitarbeiter des Hortes setzen sich mit der Qualitätsentwicklung der pädagogischen Arbeit auseinander. So nimmt das Erzieherteam an dem Projekt “Qualitätsmanagement für Horte” teil, vertreten durch die koordinierende Erzieherin.
Grundlegende Standards werden überprüft und dienen neben dem Handbuch “Qualitätsmanagement Hort” als Arbeitsgrundlage.
Zweimal im Monat findet eine Dienstberatung statt, in der verschiedene Themen, aber auch fachliche und organisatorische Belange besprochen werden. Je nach Bedarf werden Team - oder pädagogische Fallbesprechungen einberufen. Einmal im Jahr nehmen das Team von Hort und Schule an einer Fortbildung teil. Um die Zusammenarbeit von Erziehern und Lehrern noch mehr zu festigen, findet in der letzten Woche der Sommerferien ein Teamtag für alle Mitarbeitenden von Schule und Hort statt. In regelmäßigen Abständen finden jahrgangsbezogene Konferenzen mit Bezugserzieher und Klassenleiter statt.

Evaluation und Fortschreibung

Die Konzeption des Horthauses “Jona” der Evangelischen Grundschule Frankfurt (Oder) ist die verbindliche Arbeitsgrundlage für jeden Mitarbeiter.
Sie wird ständig evaluiert und fortgeschrieben. Sie entwickelt sich mit den Beteiligten. Jede Veränderung im Leben der SchülerInnen, der Familie, der Rahmenbedingungen von Schule und Hort wirkt dabei mit.
Um unsere pädagogische Arbeit gut reflektieren zu können, werden wir alle 2 Jahre einen Elternfragebogen erstellen.