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»Manchmal bin ich traurig«

»Manchmal bin ich traurig«
Bericht in der Märkischen Oderzeitung über das Projekt im Herbst 2012.


Einen Bericht über die Projektwoche im Herbst 2012 kann man hier nachlesen:


Externer LinkMärkische Oderzeitung

 

»Manchmal bin ich traurig« 14.4.-16.4.2010

Zum zweiten Mal waren ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter des Ehrenamtlichen Hospizdienstes, des Regine-Hildebrandt-Hauses und des Ambulanten Kinderhospizdienstes der Björn-Schulz-Stiftung in den dritten Klassen der Ev. Grundschule, um mit den Kindern über Sterben, Tod und Trauer zu reden. Die Arbeitsgruppe hatte seit dem letzten Mal an den Inhalten gearbeitet, sie geändert und ergänzt. Die drei Tage haben gezeigt, wie groß das Interesse der Kinder an dem Thema ist, wie wichtig es ist, ihnen Gehör zu schenken und mit ihnen gemeinsam Antworten auf die Rätselhaftigkeit vom Tod zu suchen. Behutsam näherten sie sich durch eine Geschichte vom Schmetterling dem Thema und vertieften es in Kleingruppenarbeit. Auch die Geschichte von Pele zeigte den Kindern die Hoffnung auf ein neues Leben, das ganz anders sein wird. So wie aus einem Samenkorn, das verdirbt, eine Pflanze wächst. Wir haben mit den Kindern Blumensamen in Erde gebracht und sie ihnen mitgegeben. Sie können nun zu Hause gemeinsam mit Eltern und Geschwistern beobachten, wie das neue Leben entsteht. Mit viel Spannung wurde am dritten Tag das Fahrzeug eines Bestattungsunternehmens erwartet. Hier konnten die Kinder das Auto genau anschauen. Sie wurden nicht müde, ihre Fragen zu stellen. Zum Abschluss ließen wir alle gemeinsam Luftballons in den Himmel steigen, an denen aufgeschriebene oder gemalte Wünsche und Vorstellungen angebunden waren. Die Tage forderten uns, die Tage bereicherten uns. Einen großen Dank sprechen wir der Lutherstiftung aus. Durch ihre finanzielle Unterstützung war die Durchführung des Projektes so möglich.

»Manchmal bin ich traurig«

- Ein Projekt für Grundschulen zum Thema Sterben, Tod und Trauer

Über Sterben, Tod und Trauer zu reden, fällt vielen Menschen schwer. Noch schwieriger wird es, wenn Kinder Fragen stellen oder selbst Betroffene sind, wenn beispielsweise der Opa oder die Oma gestorben ist, oder das geliebte Haustier nicht mehr lebt. Häufig möchten Eltern ihre Kinder vor diesem Thema bewahren. Vielen fehlen die Worte, um gelassen und freundlich über solch ein schwieriges Thema sprechen zu können. Wie auch, haben es doch die meisten früher selbst nicht gelernt! Je mehr Unsicherheit Erwachsene zeigen, desto schwieriger wird für die Kinder eine gesunde Auseinandersetzung mit dem Phänomen. Doch gerade ihre Unbefangenheit und natürliche Neugier birgt die Chance in sich, ihnen mit Offenheit zu begegnen, kein Tabu entstehen zu lassen.
Die Hospizdienste der Wichern-Gruppe (Ambulanter Hospizdienst, Hospiz »Regine Hildebrandt- Haus«) haben in Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Kinderhospizdienst der Björn- Schulz- Stiftung das Projekt »Manchmal bin ich traurig« entwickelt. Schülern soll damit ein geschützter Rahmen geboten werden, sich kindgerecht dem Thema zu nähern, vorbehaltlos Fragen stellen zu können, Emotionen Ausdruck zu geben.
Zum ersten Mal gehen die Initiatoren nun an eine Grundschule.
23.-25.03.09 Klasse 3a und 3b der Evangelischen Grundschule

»Für das Vertrauen der Eltern und Lehrer sagen wir ganz herzlichen Dank.«
(die Projektgruppe)